Ultimaker 2 – Die ersten Erfahrungen

Nach langen 8 Wochen Lieferzeit wurde uns pünktlich zum neuen Jahr der neue Ultimaker 2 ins Büro geliefert.
Die Aufregung und Spannung war natürlich groß, so haben wir zwar diesen neuen State-of-the-Art 3D Drucker schon auf einigen Messen gesehen und auch im Ladengeschäft von iGo3D live bestaunen können, aber ihn mit eigenen Händen auszupacken ist schon etwas anderes. Ich persönlich konnte das mit dem unboxing des ersten iPhone vergleichen. Auch das war damals etwas völlig neues auf dem Telefonmarkt und der Hype um das Gerät natürlich groß.

So ist auch der Hype um den Ultimaker 2 groß. Zu recht? Nach nur wenigen Testdrucken und der völlig einfachen Handhabung können wir diesen Hype teilen! Wobei ein Hype eigentlich auch nur von kurzer Dauer ist, dieser Drucker verändert den 3D Druck im Haushalt (oder auch gewerblich) aber nachhaltig und verdient eigentlich den Begriff Meilenstein in der 3D Druck Industrie.
Er basiert auf dem Open Source Gedanke und lässt somit viel Freiraum für alle Maker, Tüftler oder Hobby-Handwerker. Ganz im Gegensatz zum iPhone, wo nichtmal der Akku offiziell zu tauschen ist.

So, außer der Euphorie können wir euch natürlich auch die ersten Erfahrungen mit diesem 3D Drucker wiedergeben.
Der Ultimaker 2 kommt sehr gut verpackt in einem großen Karton, wo nur noch das Heizbett (Glasplatte) und der Halter für das Filament montiert werden müssen. Die Glasplatte wurde übrigens nochmals im Karton extra verpackt und fest fixiert, so das auch gröbere Erschütterungen beim Paketdienst ohne Probleme zu überstehen sind.
Die Montage der Filamenthalterung und der Glasplatte gestaltet sich auch für einen vollkommen technisch unbegabten Menschen total einfach.
Danach schneidet man noch 2 Kabelbinder durch, die die einzelnen Achsen zur Sicherheit fixierten und das wars. Mit diesen Handgriffen die maximal 3 Minuten dauern ist dieser 3D Drucker startbereit.

Allerdings ist es ratsam das große und gedruckte (!!) Handbuch zu lesen. Wir finden die Entscheidung ein vollwertiges gedrucktes Handbuch mit beizulegen mehr als positiv. Andere Produkte haben die Anleitungen eigentlich nur noch auf CD oder sogar nur online als PDF Dokument.
Ultimaker geizt hier nicht und druckt ein DIN-A4 Handbuch in Farbe aus, allerdings nur auf Englisch.
Das normale Schulenglisch reicht aber aus um die einzelnen Schritte durchzuführen. Außerdem wurden auch der Einfachheit halber viele Bilder verwendet.

Von unserer Seite aus ist es auch mehr als ratsam wirklich jeden Schritt aus dem Handbuch genau so zu erledigen wie es beschrieben wurde. In diesen Schritten wird der Ultimaker 2 für den ersten Druck vorbereitet und ist außerordentlich wichtig.

Der Clou an der ganzen Einstellung ist aber nicht nur das Handbuch, sondern das geniale Menü vom Ultimaker 2, was man über den eingebauten Controller erreicht. Das Menü ist derart einfach und verständlich das man im Prinzip gar nichts falsch machen kann. Punkt für Punkt wird alles detailliert durchgegangen was für einen Arbeitsvorgang wichtig ist.

Bei dem Wechsel von einem Filament wird zum Beispiel erst drauf hingewiesen das das Filament nach dem Knopfdruck zurückgeführt wird, dann im nächsten Schritt wird erklärt das man das neue Filament einfädeln kann und so weiter. Es gibt keinen Arbeitsvorgang der nicht vom System erklärt wird. Außerordentlich benutzerfreundlich!

Wurden im Controller nun alle Einstellungen erledigt kann auch schon der erste Druck losgehen. Ultimaker gibt übrigens jedem Ultimaker 2 eine SD Karte mit, auf der verschiedene Objekte gespeichert sind. So auch der berühmte Ultirobot, der wohl bei 99% aller Ultimaker Besitzer das erste gedruckte Objekt ist.

Wird der Druck gestartet so erscheint auf dem OLED Display die ungefähre Restzeit des Druckvorgangs. Bei kleineren Drucken stimmt diese Zeitangabe auch relativ genau. Bei unserem ersten großen Druck, einer Blumenvase, waren laut der Controller insgesamt 12 Stunden Druckzeit veranschlagt. Effektiv gedruckt wurden dann nur 9 Stunden. Aber lieber etwas längere Zeit berechnen und sich früher freuen als andersrum.

Die Entscheidung einen Ultimaker 2 zu bestellen ist für uns wohl die beste Investition überhaupt gewesen und vor allem für lange Zeit! Die ausgereifte Technik im Zusammenspiel mit der überaus plausiblen Software im Controller sorgen dafür das der Ultimaker 2 auf lange Jahre hin ein Referenzprodukt im 3D Druckbereich bleibt.

Den einen oder anderen mag der Anschaffungspreis vielleicht abschrecken oder zu hoch sein, bekommt man doch schon andere 3D Drucker für knapp 1000,-EUR und warum sollte man dann mehr als das doppelte für den Ultimaker 2 ausgeben?
Die Antwort ist ganz einfach, lesen sie sich die letzten Abschnitte noch einmal durch und vergleichen sie diese Eigenschaften mit denen der anderen 3D Drucker. Das ganze noch gepaart mit den überragenden technischen Eigenschaften und einem voll ausgereiften Support. Entweder über die Herstellerfirma direkt in den Niederlanden, oder aber über den exklusiven deutschen Reseller von Ultimaker, iGo3D in Oldenburg.

Der Ultimaker 2 kann exklusiv bei iGo3D zu einem Preis von 2299,-EUR erworben werden:

iGo3D

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