Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke mit dem 3D Drucker

Mit der steigenden Beliebtheit von 3D Druckern gibt es speziell für die Festtage auch ungeahnte Möglichkeiten für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke.

Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Vom einfachen Plätzchenausstecher, über einen selbst kreierten und gedruckten Bilderrahmen für das Familienfoto bis hin zur individuellen Halterung für das geliebte Tablet ist hier alles möglich.
Interessant werden diese Geschenke auch mittels der unterschiedlichen Filamente, um zum Beispiel einen aufwendig konstruierten Weihnachtsstern auch stilecht in Holzoptik auszudrucken. Dank Laywood Filament ist das kein Problem.

Und wer kennt nicht die kleinen Klebesternchen für die jüngsten, die man oft über das Kinderbett klebt und in der Nacht ein wenig nachleuchten?! Mit dem Glow Green Filament ist auch das möglich! Drucken Sie sich einen selbstleuchtenden Sternenhimmel selbst aus, in der Form der Ihnen vorschwebt und nicht von der Industrie vorgegeben wird. Für die etwas größeren Kids kann es dann auch schonmal ein leuchtendes Gespenst sein, was in einem ausgedruckten Haus steht und den Innenraum beleuchtet. Das Haus wiederum lässt sich optimal mit Laybrick drucken, was ein Sandsteinartiges Filament ist.

Man sieht schon, die Möglichkeiten sind grenzenlos! Und mit Hilfe der mittlerweile sehr guten Qualität und Auflösung von 3D Druckern, ist es von einem gekauften Produkt kaum noch zu unterscheiden. Mit dem Unterschied das man endlich qualitativ hochwertige, selbstgemachte Weihnachtsgeschenke erstellen und ausdrucken kann.

Wer den Objekten dann noch endgültig den Feinschliff verpassen will, kann über eine Veredlung mittels Aceton (bei PLA) oder THF (bei ABS) nachdenken. Diese Stoffe erzeugen den typischen Glanz und die weiche Oberfläche eines herkömmlichen Spielzeuges, wie man es aus dem Laden kennt.
Zusätzlich lassen sich die Objekte auch noch per Airbrush oder mit einfacher Modellbaufarbe farblich gestalten. Die Laybrick und Laywood Filamente lassen sich zudem noch sehr gut schleifen und weiterverarbeiten.

Das Weihnachtsfest kann also kommen und in der Zukunft wird es hoffentlich wieder etwas mehr selbst erstellte Weihnachtsgeschenke geben, die weitab von der industriellen Massenware liegen.

Wer allerdings noch keinen 3D Drucker hat, kann sich den ja eventuell von einem Bekannten ausdrucken lassen. So irrsinnig wie das auch klingt, aber die Grundkonstruktion eines 3D Druckers lässt sich mittlerweile vom Drucker selbst ausdrucken. Natürlich ohne die Elektronik, ohne dem Druckbett und dem Extruder (Druckkopf) zum Beispiel. Aber in einer gewissen Art ist auch das möglich.

Um dennoch ohne 3D Drucker in den Genuss solcher Geschenke zu kommen, kann man auf die Dienste sogenannter FabLabs zurückgreifen. Diese funktionieren quasi wie eine normale Druckerei, nur lädt man keine Visitenkarten oder Flyer hoch, sondern seine 3D Druckdaten vom gewünschten Objekt. RapidObject ist solch ein FabLab und druckt auf Wunsch die unterschiedlichsten Objekte aus. Probieren Sie es doch mal aus.

Einfach ein Objekt aus der reichhaltigen Datenbank von Thingiverse.com runterladen und eine Preisanfrage für das Objekt bei zum Beispiel RapidObject starten. Diese Anfrage kostet nichts und man hat einen guten Überblick was mittlerweile alles möglich ist. Viel Spaß!

 

iGo3D

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