Die Füllung von 3D Objekten

Nicht weniger wichtig wie eine saubere Oberfläche ist die Füllung der gedruckten 3D Objekte. Nichts wäre fataler wenn das gewünschte Objekt von innen nicht richtig ausgefüllt wird und somit vielleicht sogar in sich zusammenbrechen könnte.

Bei der Füllung sollte man jedoch beachten das auch hier einiges an Zeit und Material eingespart werden kann. So brauch ein kleineres Objekt, was keine großen Hohlräume besitzt nicht unbedingt eine 100%ige Füllung. Hierzu reicht vielleicht eine 20%ige rectilineare Füllung meist aus. Das heißt das nur 20% vom Hohlkörper mit dem Filament in einem Kreuzmuster ausgefüllt werden. Wobei es neben dem typischen Wabenmuster auch noch andere Füllungen gibt. Hier wird unterscheidet man noch unter den hilbertcurve, archimedeanchords, konzentrischen und octagramspiral Füllungen.

Natürlich können bestimmte Hohlkörper auch ganz ohne Füllung gedruckt werden, wie zum Beispiel der Innenbereich eines Hauses. Jedoch sollten dann die Fundamente schon eine gewisse Festigkeit aufweisen.

Die Füllung der Objekte wird üblicherweise in dem Ausgabeprogramm des jeweilige 3D Druckers bestimmt. Die Füllungen des folgenden Objektes wurden mit der Software Cura für den Ultimaker angepasst:

Das erste Bild stellt das gewünschte Objekt dar, im zweiten Bild wurde eine Füllung von 20% gewählt. Gleichzeitig wird auch der Verbrauch vom Filament und die Druckdauer angezeigt. Der Verbrauch und die Druckdauer erhöhen sich drastisch mit der Einstellung im letzten Bild auf 80% Füllung.

Wie man hier sehen kann, ist die Wahl der richtigen Füllung nicht nur eine Frage der Festigkeit vom Objekt, sondern auch eine Frage von Druckdauer und Druckkosten.

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