3D-Laserdruck – der Trend für 2014

Durch das Auslaufen einiger wichtiger LasersinteringPatente, die bis Februar 2014 noch gültig sind, werden 3D Drucker die mit der SLS-Methode arbeiten, um einiges günstiger als bisher sein. Nach dem Auslaufen des Patents für Schmelzschichten nahm die Zahl der Anbieter von FDM-Modellen rapide zu und die Geräte, die vor einigen Jahren noch bis zu 14.000 US-Dollar kosteten, sind jetzt ab 300 US-Dollar zu haben.

Die Lasersintering Technik ist nicht nur besonders genau, sondern es lassen sich mit dem jeweiligen Material auch stärker belastbare Gegenstände herstellen als mit dem Kunststoffmaterial des Fused Deposition Modeling.

So wurden z.B. bei dem Mehrzweckkampfflugzeug F-18 Super Hornet von Boing 86 Bauteile mit einem Lasersinter-3D-Drucker hergestellt, weil mit dieser Methode auch Einzelteile und kleinere Stückzahlen präzise und genau hergestellt werden können.
Ein weiteres Beispiel ist die Anfertigung von keramischen Zahninlays, die ja individuell und nicht in Serie produziert werden können.

Bei der SLS-Technik wird per Hochleistungs-Laser eine dünne Schicht Pulver erhitzt oder geschmolzen und wenn das Material verfestigt ist mittels Rakel wieder eine Lage des pulverisierten oder granulierten Materials aufgetragen.
So entsteht Schicht für Schicht das dreidimensionale Objekt, dass sowohl als Hohlkörper oder als Hinterschnitt-Modell ohne Stützgeometrien auskommt.

Dadurch dass jedes Material welches pulverisiert oder granuliert werden kann, zum Einsatz kommen kann, hat das Laser-Sintern eine große Zukunft vor sich die für Kleinserien, Prototypen und einsatzfähiger Serienbauteile wirtschaftlich genutzt werden kann.

iGo3D

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